Glasgewebe - Bänder

Herstellung von Kompositwerkstoffen mit überlegenen Festigkeitseigenschaften und sehr geringem spezifischem Gewicht.

Das besondere an Spheretex-Glasfasergeweben ist die Kombination von extrem leichten Mikrohohlkugeln mit Hochmodulfasern (vorwiegend Glasfaser). Der Produktionsprozess ist prinzipiell bei allen Produkten gleich. Thermoplastische Mikrosphären werden in der ungeblähten Vorstufe in Form einer wässerigen Suspension so in die Hochmodulfasern eingebettet, dass sich die einzelnen Partikel bis in den Innenbereich der Elementarfaserstränge gleichmäßig verteilen. Durch einen anschließenden thermischen Prozess werden diese ungeblähten Füllstoffpartikel expandiert.  Die Elementarfasern spreizen sich gegenseitig ab und volumisieren die Faserstränge in definierbarer Form bis hin zum zigfachen ihres Ausgangsvolumens.

Vorteile der Verwendung von Glasgelegen bzw. -bändern:
• schnelle, leichte Verarbeitbarkeit, gut formbar, keine komplizierten Vorarbeiten notwendig
• Laminate mit hervorragenden technisch-physikalischen Eigenschaften
• hohe Laminathomogenität, niedriges spezifisches Gewicht (40 – 60% weniger Harzaufnahme)
• „Nass in Nass”- Verarbeitung, ohne Wartezeit
• gleiche Harze für das gesamte Laminat (Kern- und Decklagen)
• Kernmaterial ist gleichzeitig auch Verstärkungsmaterial
• niedrige Wasseraufnahme (unter 1% nach 28 Tagen Wassertest)
• überragende physikalisch-technische Eigenschaften (Schlagfestigkeit, Biegesteifigkeit, Scherfestigkeit)
• ausgezeichnete Grenzflächenhaftung zwischen den unterschiedlichen Laminatschichten
• hervorragende Oberflächenqualität (z. T. Class A), wenig Nacharbeit
• einlagiges Material im geschlossenen System (Kern- und Decklagen).

Glasgewebe, Glasgelege für den Formenbau
Glasgewebe, Glasgelege, Glasfaser
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